Das 3-Schritte-Modell:
Verstehen - Fördern - Fordern
Foto: Frank Hänecke
derCoach arbeitet nach dem 3-Schritte-Modell von Sarah Zanoni©. Es wurde für das Jugendcoaching entwickelt. Es ist aber grundsätzlich in jeder Coachingsituation anwendbar, auch bei Erwachsenen. Wir wollen als erstes das Verhalten des Jugendlichen oder Erwachsenen verstehen. Dann können wir festlegen, wie er optimal gefördert wird und was wir (und andere) von ihm fordern können.
Das 3-Schritte-Modell dient als Werkzeug für einen positiven und entwicklungsfördernden Umgang mit Jugendlichen und Erwachsenen. Das Modell ist individuell anwendbar und wird so unserem Motto „Jeder Mensch ist anders und einzigartig“ gerecht.
| VERSTEHEN: Gründe und Ursachen für das Verhalten des Jugendlichen
| Weshalb reagiert der Jugendliche so? Was muss ich über den Jugendlichen, seine Situation oder über seine Entwicklungsphase wissen?
| FÖRDERN: Unterstützung, Hilfe, Motivation
| Was braucht der Jugendliche, um sich positiv entwickeln zu können? Wo stecken die Ressourcen? Wie kann ich ihn sinnvoll begleiten?
| FORDERN: Regeln, Abmachungen, Forderungen
| Was darf ich vom Jugendlichen erwarten? Was kann der Jugendliche (Ressourcen)? Welche Ziele sollen anvisiert werden?
Wie wir sinnvoll
Ziele setzen
Von Johannes Kornacher, derCoach
Du kannst ein Ziel nur erreichen, wenn du es auch sehen kannst.
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Wir brauchen Ziele, um weiterzukommen. Wenn wir nicht wissen, wohin wir wollen, bleiben wir bestenfalls dort, wo wir gerade sind. Die meisten Menschen wissen das und setzen sich, bewusst oder unbewusst, immer wieder Ziele. Häufig klappt es ganz gut, besonders bei kleineren, sehr konkreten Zielen. Schwieriger wird es, wenn das Ziel umfangreicher und wenig konkret ist, wie etwa „gesünder leben“, „besser im Job“ oder „zufriedener in der Partnerschaft“.
Die Verhaltenspychologie hat in den 1950er Jahren die sogenannte SMART-Methode zum Formulieren von Zielen entwickelt. SMART ist ein Akronym (ein aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter zusammengesetztes Wort) und steht für:
S = spezifisch
M = messbar
A = attraktiv
R = realistisch
T = terminiert
Damit Ziele sinnvoll sind und eine hohe Wahrscheinlichkeit haben, auch erreicht zu werden, sollen sie so spezifisch und klar wie möglich beschrieben werden. Je weniger genau du das Ziel definierst, desto mehr Gestaltungsspielraum lässt du dir. Damit bekommt der innere Schweinehund mehr Auslauf. Den legst du jedoch besser an die Kette. Also nicht: ich will gesünder leben, sondern: Bis Juli will ich 3 Kilo abgenommen haben, durch mehr Sport, reduzierte Kalorienzufuhr und mehr Schlaf.
Das Ziel soll messbar sein: drei Kilo abnehmen.
Das Ziel soll attraktiv sein: Plane das Ziel, dass es Lust macht, es umzusetzen. Drei Kilo abnehmen, viel an der Sonne Sport treiben, besser essen, wieder so hübsch aussehen wie früher, usw
Realistisch: Zu hoch gesetzte Ziele de-motivieren. Es macht keinen Sinn, die 100 Meter in 10.0 Sekunden laufen zu wollen, wenn wir keine Zeit zum Training haben und eh schon nach 80 Metern am Limit sind.
Terminiertes Ziel: Ohne eine zeitlich bindende Verpflichtung kommen wir nicht ans Ziel, weil wir dann unspezifisch sind. Also: bis Juli trainiere ich 2 Mal/Woche, usw.
Ich füge noch ein S dazu. So wird der Smart zur S-Klasse: SMART S.
S wie sichtbar: Mach dein Ziel sichtbar. Ein Foto, eine Zeichnung, ein Symbol. Hänge es an einem gut sichtbaren Ort auf. Und mach dir in deiner Vorstellung möglichst viele Bilder von deinem Ziel. Dein Gehirn freut sich darüber: So kann es Reize, Lernerfahrungen und andere Wahrnehmungen besser verknüpfen. Ein Bild sagt mehr als tausende Worte - so funktioniert der Mensch.
5 Tipps, wie man erfolgreich Zeit tot schlägt - und sie für immer verloren hat
Von Johannes Kornacher, derCoach
Die grauen Herren sind Diebe: Sie stehlen uns die Zeit (aus „Momo“ von Michael Ende ). Es gibt sie nur, weil wir ihnen erlauben, dass sie da sind. Die grauen Herren, das sind wir selbst.
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Heute wieder nichts erreicht? Beende den Tag nicht mit einem schlechten Gefühl! Hier sind die fünf häufigsten Dinge, die uns im Alltag davon abhalten, etwas Produktives zu schaffen. Es gibt kein Zeitproblem. Es gibt nur ein Prioritätsproblem.
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Veränderung:
Wie wir Ziele wirklich erreichen
Von Johannes Kornacher, derCoach
Das halbe Glas ist voll - voll gefüllt bis zur Hälfte.
Nur zehn Prozent aller, die sich eine Aufgabe oder ein Ziel setzen, verfolgen es länger als ein paar Wochen oder Monate. Rund 60 Prozent aller Fitnesscenter-Mitglieder sind Passivmitglieder. Eine Zeitlang hingegangen, dann Aktiv-Abo nicht mehr erneuert. Warum ist das so? Aus Faulheit oder Willensmangel? Nein. Veränderung ist meist schwieriger, als man glaubt.
Veränderung braucht mehr als nur den Willen, sie zu erreichen. Denn die Willenskraft, etwas langfristig zu tun, wird überschätzt. Sie wirkt eher kurzfristig. Bald erschöpft sie sich. Auf die Dauer wirken nur Verhaltensänderungen, die wir zu einer Gewohnheit machen. Sie so oft tun, bis wir sie automatisch tun, ohne jedesmal den inneren Dialog zu führen: Will ich heute, oder will ich nicht?
Regelmässigkeit führt zu Festigung. Die Neurobiologie nennt das "erfahrungsbedingte Neuroplastizität". Sie verändert unsere Wahrnehmung - und damit auch das Verhalten. Um dorthin zu kommen, müssen wir die Psychologie der Veränderung erkennen und sie in Strategien umsetzen. Dann können wir uns erfolgreich verändern.
Wie man trotz Rückschlägen weitermacht
Von Johannes Kornacher, derCoach
Rückschläge gehören zum Leben. Entgegen aller Pläne, Strategien und bester Vorsätze, läuft es im Leben manchmal nicht so, wie wir es uns erhoffen. In jeder Phase oder jedem Prozess unseres Lebens erfahren wir Rückschläge, grosse oder kleinere, manchmal klitzekleine. Rückschläge können sich enorm negativ auswirken – wenn wir es ihnen zugestehen.
Plane deine Rückschläge
Selbstzweifel kündigen sich an, Hoffnungslosigkeit macht sich breit, und die Abwärtsspirale ist schon auf dem Weg. Doch das muss nicht sein. Es gibt Hoffnung. Sie hängt von unserer Haltung ab, davon, wie wir Rückschlägen begegnen.
Zuerst ist es wichtig, dass wir uns mental darauf einstellen, dass es überhaupt Rückschläge gibt. Und es gibt sie immer! Rechne mit ihnen, ja: versuche, sie vorauszusehen. Jeder Plan, jede Zielsetzung braucht diese Einstellung. Das ist nicht negativ gedacht, sondern clever. Denn es gibt immer Dinge, die uns aufhalten, und oft sind wir gar nicht in der Lage, sie zu beeinflussen. Wir können nur steuern, wie wir sie managen. Hier sind ein paar Punkte, die uns dabei helfen können.
5 Wege, schlechte Gewohnheiten zu verändern
Von Johannes Kornacher, derCoach
Keine Schokolade mehr? Kein Fernsehen nach 22 Uhr? Kein Handy am Arbeitsplatz? Es gibt immer Dinge, schlechte Gewohnheiten, die wir gerne abstellen wollen. Wir tun sie zwar, mögen sie aber eigentlich nicht. Oder wir wollen sie nicht tun, obwohl wir sie mögen. Egal wie, wir haben entschieden: Schluss damit! Hier sind fünf Tipps, wie wir das besser schaffen.